Aktionstag: Jakobskreuzkraut beseitigen

Richard Golle in Aktion: Das Jakobskreuzkraut wird beseitigt (c) Privat

Zu einem Aktionstag auf den Ulrichsteiner Schlossberg lud Richard Golle, der Geschaftsführer des Vogelsberggartens, ein: Am 8. Juli ging es im Vogelsberggarten zwei Stunden lang auf die Pirsch nach dem Jakobskreuzkraut, das giftige Bestandteile enthält und gerade beginnt zu blühen.

Pferde und andere Weidetiere, die das bittere Kraut in frischem Zustand normalerweise meiden, können davon schwer krank werden, auch wenn es getrocknet im Heu gefressen wird.

Das Ziel der gemeinsamen Aktion ist, das Jakobskreuzkraut (lat. Senecio jacobaea) zu beseitigen, das sich vehement ausbreitet, wenn man es nicht eindämmt. Das Kraut, das 30 bis 100 Zentimeter hoch wird und erst im zweiten Sommer blüht, wird oft von den gelb-schwarzen Raupen des Schmetterlings "Jakobskrautbär" aufgesucht. Diese werden durch ihre Mahlzeit an den Blüten ungenießbar für ihre Fressfeinde.

Die Teilnehmer der Aktion bekamen wertvolle Informationen über Möglichkeiten der Reduktion der Pflanze, während sie das Jakobskreuzkraut einsammelten. 

Weitere Informationen bei Richard Golle, Telefon: 0170/7245241